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Artikel: Streetwear Brands aus Deutschland: Die komplette Liste

Mann in schwarzem Oversized Hoodie auf Stadttreppe, Streetwear Outfit urban

Streetwear Brands aus Deutschland: Die komplette Liste

Streetwear Guide · Brand-Überblick

Streetwear Brands aus Deutschland: Die komplette Liste

Die wichtigsten Streetwear Brands Deutschland kommen aus Berlin, München und Augsburg: 6PM Season, Live Fast Die Young (LFDY), Peso, Prohibited, Reternity, Dropsize, Civilist, Enemy Earth, NO/FAITH STUDIOS, MOYEN und BEAHATER. Elf Labels, die die echte DE-Core-Szene prägen, während internationale Magazine nur über Luxury und Highsnobiety-Fluff schreiben.

Dieser Guide ist kein Magazin-Ranking. Kein "Wir stellen euch vor". Hier steht, wer aus Deutschland tatsächlich Streetwear macht, wer welche Subszene bedient und warum jede dieser Brands einen Platz in der Liste verdient hat.

Definition

Was ist deutsche Streetwear?

deutsche streetwear · Kategorie · Mode
Deutsche Streetwear ist urbane Mode aus DE-Labels, die zwischen Skate-Kultur, Rap-Szene und Premium-Qualität ihren eigenen Weg gehen.

Weniger Hype-getrieben als US-Streetwear, dafür oft qualitätsorientierter und limitierter. Berlin, München, Hamburg und Augsburg sind die Szene-Städte. Statt endlosen Kollaborationen zählt hier Silhouette, Stoff und Haltung. Wer die Geschichte der Streetwear kennt, sieht schnell: Deutschland macht Streetwear auf deutsche Art, direkt und ohne Lärm.

Anders als der Mainstream das gerne darstellt, existieren deutsche Streetwear Brands nicht im Schatten von Supreme oder KITH. Sie sind eine eigene Liga mit eigener Sprache. Wer hier shoppt, kauft selten wegen des Logos. Gekauft wird wegen Schnitt, Verarbeitung und dem Gefühl, etwas zu tragen, das nicht jeder auf TikTok gesehen hat.

Zwei Männer in Baggy Streetwear auf Bürgersteig, Graffiti-Wand Hintergrund
Die DE-Szene lebt von urbanen Silhouetten und minimalem Branding.
11 Brands

Die besten deutschen Streetwear Brands

Elf Labels, die in der deutschen Streetwear-Szene wirklich relevant sind. Sortiert nach SERP-Relevanz und Szene-Gewicht. Jede Brand mit Stadt, Stil, USP, Preisniveau und Zielgruppe.

6PM Season

Berlin · gegründet ~2016 · Mid. 6PM Season ist Berlins bekanntester Streetwear-Eigengewächs. Workwear-Silhouetten, muted tones, cleane Finishes. Die Brand hat über Social eine der stärksten Communities der deutschen Szene aufgebaut und verkauft fast ausschließlich über eigene Drops. Hoodies bewegen sich zwischen 80 und 120 Euro, was sie zu einer der zugänglicheren Premium-Adressen macht. Zielgruppe sind Gen Z und Millennials mit Urban-Lifestyle-Fokus, die Berlin-Energy auch dann tragen wollen, wenn sie nicht dort wohnen.

Live Fast Die Young (LFDY)

München · gegründet ~2012 · Premium. LFDY ist die bekannteste deutsche Streetwear Marke in der Rap-Szene. Sport-Streetwear, Athleisure-Einflüsse und Logo-Heavy-Pieces definieren den Stil. Die Premium-Positionierung mit Hoodies zwischen 120 und 200 Euro funktioniert, weil die Brand starkes Celebrity-Backing von deutschen Rappern hat. Wer LFDY trägt, kauft oft die Verbindung zur Szene mit. Zielgruppe sind Millennials und Gen Z an der Schnittstelle zwischen Fitness, Streetwear und Rap-Kultur.

Peso

München · gegründet ~2015 · Premium. Peso ist der ruhige Gegenentwurf zu LFDY. Minimales Branding, Clean-Silhouetten, Premium-Materialien. Kein Lärm, keine Reklame, nur Produkt. Die Brand gehört zu den wenigen echten Premium-Streetwear-Adressen in Deutschland und spricht Käufer an, die sich vom Hype bewusst distanzieren. Hoodies liegen bei 130 bis 180 Euro und rechtfertigen den Preis durch Stoffqualität und Schnittführung. Zielgruppe sind Connaisseurs, die LFDY-Hype nicht brauchen und ihren Stil ohne Fremdbestätigung tragen wollen.

Prohibited

Deutschland · gegründet ~2018 · Mid. Prohibited ist Graphic-Heavy und lebt von Statement-Pieces. Jedes Drop ein Statement, jede Kollektion eine Haltung. Die Brand hat besonders in der TikTok-Szene einen Namen gemacht und bedient Gen-Z-Käufer, die Streetwear als visuelle Sprache verstehen. Preislich liegen Hoodies zwischen 70 und 100 Euro. Wer Lust auf Prints, Limited-Drops und eine Brand mit Attitude hat, findet bei Prohibited, was Zalando niemals führen wird.

Reternity

Deutschland · gegründet ~2019 · Mid. Reternity setzt auf Vintage-Streetwear-Ästhetik. Washed fabrics, Oversized-Cuts und Nostalgie-Referenzen, kombiniert mit modernen Silhouetten. Die Brand spricht ein Publikum an, das 90er und frühe 2000er als Style-Blueprint versteht, aber keine Thrift-Store-Ästhetik möchte. Hoodies bewegen sich im Mid-Range zwischen 80 und 110 Euro. Zielgruppe sind 18- bis 30-Jährige, die Vintage-Vibes ohne Secondhand-Suche wollen.

Dropsize

Deutschland · gegründet ~2020 · Mid. Dropsize macht den Namen zum Programm. Baggy-Silhouetten, funktionale Pieces und eine konsequente Drop-Strategie ohne Restock. Wer ein Teil verpasst, verpasst es für immer. Diese Collector-Mentalität hat der Brand in kurzer Zeit eine loyale Szene gebracht. Preislich bleibt Dropsize mit Hoodies zwischen 70 und 100 Euro zugänglich und bedient vor allem Gen-Z-Käufer, die Wert auf Seltenheit und Baggy-Cuts legen.

Civilist

Berlin · gegründet ~2007 · Mid. Civilist ist einer der ältesten relevanten Berliner Streetwear-Brands mit klaren Skateboarding-Wurzeln. Independent-Spirit, Szene-Credibility und eine direkte Verbindung zur Skate-Community heben die Brand von jüngeren Drop-Labels ab. Hoodies liegen zwischen 70 und 100 Euro. Zielgruppe sind Skater, Streetwear-Puristen und Käufer, die Herkunft und Szene-Authentizität über TikTok-Viralität stellen. Civilist ist die Brand, die die anderen heimlich respektieren.

Enemy Earth

Deutschland · Mid. Enemy Earth geht einen dunklen, alternativen Weg. Dark-Streetwear-Ästhetik, Washed-Blacks, oft mit Grafiken, die mehr Konzept als Kommerz sind. Die Brand bedient die Subszene, die mit mainstreamtauglichem Streetwear nichts anfangen kann und eher Richtung techwear-influenced Alternative tendiert. Wer sich zwischen 6PM und KITH nicht wiederfindet, kann bei Enemy Earth eine neue Schublade für sich öffnen. Zielgruppe sind Alternative-Streetwear-Liebhaber und Käufer, die Ästhetik über Reichweite stellen.

NO/FAITH STUDIOS

Deutschland · Premium. NO/FAITH STUDIOS bewegt sich an der Grenze zwischen Streetwear und Fashion. Art-Streetwear, konzeptuelle Kollektionen, oft mit Referenzen, die ein Grundverständnis von zeitgenössischer Mode voraussetzen. Die Premium-Positionierung ist bewusst, das Publikum klein und selektiv. Wer in NO/FAITH investiert, kauft nicht für die Straße, sondern für den Kontext. Zielgruppe sind Fashion-Affine und Käufer der Streetwear-Avantgarde, die auch Berliner Showrooms besuchen.

MOYEN

Deutschland · Mid-Premium. MOYEN ist der cleanste Entwurf der Liste. Barely-there Branding, minimalistische Ästhetik, ruhige Farbpaletten. Die Brand verzichtet auf alles, was nach Marketing aussieht, und überlässt Schnitt und Stoff die Kommunikation. Wer MOYEN trägt, hat seinen Stil gefunden und muss ihn nicht mehr diskutieren. Preislich liegt die Brand im Mid-Premium-Segment und spricht style-bewusste Käufer zwischen 20 und 35 an, die eher zu Peso als zu LFDY greifen würden.

BEAHATER

Augsburg · gegründet 2022 · Mid-Premium. BEAHATER Clothing steht für German Engineered Streetwear. Baggy-Silhouetten, minimales Branding, 100% Cotton, Flared Cuts. Kein Restock. Kein Hype. Nur Qualität. Die Brand aus Augsburg setzt auf Substanz statt Lärm und auf Kunden, die das Gleiche tun. Zielgruppe sind 15- bis 45-jährige Käufer, die weder LFDY-Athleisure noch Luxury-Fluff wollen, sondern ehrliches, gut verarbeitetes Streetwear mit klarer Haltung. Aktuelle Drops ansehen und selbst entscheiden.

Gruppe junger Leute in Baggy Streetwear auf Stadtstraße, urban Deutschland
Jede Brand bedient eine eigene Subszene innerhalb der deutschen Streetwear.
Vergleich

Deutsche Streetwear Brands auf einen Blick

Drei Segmente, drei Philosophien. Premium, Core und Alternative. So sortierst du die elf Brands schnell nach deinem Stil.

Premium-Liga LFDY · Peso · NO/FAITH
  • Hoodie-Preis ab 120 EUR
  • Stoff- und Verarbeitungsqualität im Fokus
  • LFDY: Sport-Streetwear, Rap-Szene-Verankerung
  • Peso: minimal, clean, ohne Lärm
  • NO/FAITH: Art-Streetwear, konzeptuell
DE-Core 6PM · Prohibited · Reternity · Dropsize · BEAHATER
  • Hoodie-Preis 70 bis 120 EUR
  • Drop-basierte Strategie, oft ohne Restock
  • 6PM: Berlin-Workwear
  • Prohibited: Graphic, TikTok-stark
  • BEAHATER: Baggy, 100% Cotton, Augsburg
Alternative · Skate Civilist · Enemy Earth · MOYEN
  • Eigene Subszene, keine Massen-Orientierung
  • Civilist: Skate-Wurzeln, Berlin-Independent
  • Enemy Earth: dunkel, alternativ
  • MOYEN: barely-there Branding
  • Käufer kauft Haltung, nicht Hype

"Deutsche Streetwear hat keinen Leitmarkt mehr. Jede Subszene hat ihre Brand."

Mehr zur Szene-Entwicklung: Streetwear Trends 2025 →

Mann in Oversized Hoodie und Baggy Sweatpants, urbaner Innenhof, Street Portrait
Baggy-Silhouetten und cleane Stoffe dominieren die aktuelle DE-Szene.
Zielgruppen

Wer trägt deutsche Streetwear?

Deutsche Streetwear hat keinen einzigen Leitmarkt mehr. Jede Subszene hat ihre eigene Brand gefunden. Hier die wichtigsten Gruppen und wo sie einkaufen.

01 Gen Z · TikTok-driven 6PM Season, Prohibited und Dropsize dominieren. Drop-Strategie, Limited-Editions und visueller Impact funktionieren auf TikTok besser als klassisches Branding. Käufer sind zwischen 15 und 24.
02 Millennials · Gym-to-Street LFDY und Peso bedienen die Schnittmenge aus Fitness und Streetwear. Performance-Stoffe, clean cuts, Premium-Positionierung. Käufer sind 25 bis 35 und wollen auch im Gym repräsentieren.
03 Rap-Szene LFDY ist Standard in deutschen Rap-Videos. 6PM Season wächst stark in dieser Nische. Peso positioniert sich als Understatement-Choice für Insider, die kein lautes Logo brauchen.
04 Skate · Puristen Civilist ist gesetzt. Für Puristen, die Brand-Geschichte und Szene-Herkunft wichtiger finden als Reichweite. Hier zählt Independent-Credibility.
05 Style-Bewusste · Quality-First MOYEN, BEAHATER und Peso treffen Käufer, die ihren Stil gefunden haben. Minimales Branding, ehrliche Stoffe, keine Notwendigkeit, sich zu rechtfertigen. Alter zwischen 20 und 45.
Alternativen

Ähnliche Marken wie LFDY, 6PM und Pegador

Du kennst die großen Namen und suchst die nächste Entdeckung? Hier die direkten Alternativen innerhalb der DE-Szene, sortiert nach Ausgangspunkt.

LFDY-Alternative

Peso für cleaner und weniger logo-lastig. BEAHATER für Baggy-Cuts statt Athleisure. Beide liefern Premium-Qualität ohne den Sport-Streetwear-Fokus.

6PM-Alternative

Reternity für den Vintage-Weg, Dropsize für konsequente Drop-Strategie ohne Restock. Beide bedienen ähnliche Altersgruppen mit eigener Handschrift.

Pegador-Alternative

Prohibited und BEAHATER. Weniger breit sortiert, dafür mehr Haltung und klarere Silhouetten. Wer Pegador-Volumen mag, aber mehr Szene-Credibility will.

Supreme-Alternative (DE)

Civilist bringt die Skate-DNA mit, die Supreme in den USA verkörpert. NO/FAITH STUDIOS für den konzeptuellen Fashion-Weg. Zwei komplett andere Richtungen, beide legitim.

BEAHATER Clothing

German Engineered Streetwear

BEAHATER kommt aus Augsburg, gegründet 2022, und bedient eine klare Lücke in der deutschen Streetwear-Szene. Keine Athleisure, kein Luxury-Fluff, kein Restock. Baggy-Silhouetten, 100% Cotton, Flared Cuts und minimales Branding. Wer die anderen zehn Brands auf dieser Liste kennt, merkt schnell, dass BEAHATER weder LFDY-Hype noch Peso-Understatement kopiert. Die Marke macht ihr eigenes Ding und spricht Käufer an, die Substanz über Lärm stellen.

Defy the Haters ist kein Slogan zum Aufdrucken. Es ist die Haltung hinter jeder Kollektion. Wer in Deutschland nach einer Brand sucht, die ehrliches Streetwear liefert, findet hier eine Adresse, die nicht versucht, jemand anderes zu sein.

Baggy Silhouetten, 100% Cotton, German Engineered. Die aktuelle Kollektion von BEAHATER Clothing.

Aktuelle Drops entdecken
FAQ

Häufige Fragen zu Streetwear Brands Deutschland

Welche Streetwear Brands kommen aus Deutschland?

Die bekanntesten deutschen Streetwear Brands sind 6PM Season, Live Fast Die Young (LFDY), Peso, Prohibited, Reternity, Dropsize, Civilist, Enemy Earth, NO/FAITH STUDIOS, MOYEN und BEAHATER. Alle haben ihren Ursprung in Deutschland und bedienen die echte Streetwear-Szene, kein Luxury und kein Massenmarkt.

Was ist die beste deutsche Streetwear Marke?

Das kommt auf deinen Stil an. Wer Sport-Streetwear mit Premium-Anspruch will, liegt bei LFDY oder Peso richtig. Wer Baggy-Cuts und cleane Ästhetik bevorzugt, ist bei BEAHATER oder MOYEN besser aufgehoben. Wer Graphic-Statement-Pieces sucht, findet bei Prohibited, was er braucht.

Wo kann man deutsche Streetwear kaufen?

Direkt bei den Brands: BEAHATER unter beahater.de, LFDY unter livefastdieyoung.com, 6PM unter 6pmseason.com, Peso unter pesoclo.com. Die meisten deutschen Streetwear Brands verkaufen ausschließlich über ihren eigenen Online-Store. Restocks gibt es selten oder gar nicht.

Welche deutschen Streetwear Marken sind auf TikTok groß?

Prohibited, 6PM Season und Dropsize haben auf TikTok die stärkste Präsenz. BEAHATER wächst organisch durch Community-Content. Generell dominieren Drop-Brands mit Collector-Mentalität die Plattform. Hype entsteht durch Limitierung, nicht durch Werbebudget.

Welche deutschen Streetwear Brands tragen deutsche Rapper?

LFDY ist am stärksten in der deutschen Rap-Szene verankert und regelmäßig in Music-Videos sichtbar. 6PM Season hat ebenfalls starke Rapper-Referenzen. Peso positioniert sich eher als Understatement-Choice für Szene-Insider, die kein lautes Logo brauchen.

Wie unterscheidet sich deutsche Streetwear von amerikanischer Streetwear?

US-Streetwear wie Supreme, Palace und KITH lebt von Kollaborationen und Hype. Deutsche Streetwear ist direkter, weniger laut und oft qualitätsorientierter. Brands wie Peso, MOYEN oder BEAHATER verzichten bewusst auf lautes Branding. Qualität und Silhouette sprechen für sich. German Streetwear Brands sind international bekannt für diese Understatement-Haltung.
Fazit

Elf Brands. Eine Szene.

Die beste deutsche Streetwear kommt nicht aus einem einzelnen Label. Sie kommt aus der Spannung zwischen Berlin, München und Augsburg, zwischen LFDY-Premium und Civilist-Skate, zwischen Prohibited-Hype und MOYEN-Minimalismus. Wer die elf Brands auf dieser Liste kennt, kennt die echte DE-Core-Szene und weiß, dass deutsche Streetwear Marken längst keine Schatten-Rolle mehr spielen.

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